{"id":1542,"date":"2011-02-27T22:45:30","date_gmt":"2011-02-27T21:45:30","guid":{"rendered":"http:\/\/thomas.is-ac.de\/blog\/?page_id=1542"},"modified":"2014-03-12T19:57:12","modified_gmt":"2014-03-12T18:57:12","slug":"br-01-10-011-066-8-fleischmann-7170","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/familie-gerding.net\/?page_id=1542","title":{"rendered":"BR 01.10 (011 066-8) &#8211; Fleischmann 7170"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\">\n<a href=\"http:\/\/familie-gerding.net\/pictures\/mbbau_133_norm.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/familie-gerding.net\/pictures\/mbbau_133_th.jpg\"\/><\/a> <a href=\"http:\/\/familie-gerding.net\/pictures\/mbbau_134_norm.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/familie-gerding.net\/pictures\/mbbau_134_th.jpg\"\/><\/a>\n<\/div>\n<p><strong>Vorbild:<\/strong><br \/>\nDie Baureihe 01.10 stellt eine Weiterentwicklung der Baureihe 01 dar. Diese war die erste Einheitslokomotive. Die 01 wurde ab 1925 \u00fcber 200 Mal f\u00fcr den schnellen Reisezugdienst gebaut. Ihre H\u00f6chstgeschwindigkeit lag bei 120, sp\u00e4ter sogar 130km\/h. In den 1930er Jahren wurden jedoch noch schnellere und st\u00e4rkere Lokomotiven ben\u00f6tigt, weshalb \u00fcberarbeitete 01er bestellt wurden. Diese waren f\u00fcr bis zu 150km\/h H\u00f6chstgeschwindigkeit vorgesehen. Sie wurden unter 01.10 gef\u00fchrt. Als Besonderheit hatten die Loks eine Stromlinienverkleidung. Von den urspr\u00fcnglich geplanten fast 400 Loks wurden jedoch kriegsbedingt nur 44 Exemplare gebaut. Nach dem Krieg war zuerst geplant die verbliebenen Lokomotiven auszumustern. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass diese noch gebraucht wurden. Aus diesem Grund wurden die Fahrzeuge wieder aufgearbeitet, wobei die Stromlinienverkleidung vollst\u00e4ndig demontiert wurde.<br \/>\nIn den fr\u00fchen 50er Jahren wurden die 01.10er dann mit neuen Kesseln versehen, da sie urspr\u00fcnglich mit solchen aus dem wenig geeigneten St47K ausger\u00fcstet waren. Zus\u00e4tzlich wurden einige mit \u00d6lhauptfeuerung ausgestattet. Im Zuge der EDV-Nummerierung wurde aus den 01.10ern mit Kohlefeuerung die Baureihe 011, aus dennen mit \u00d6lfeuerung die Baureihe 012.<br \/>\nDas konkrete Vorbild 011 066-8 hat es so nie gegeben. Zwar gab und gibt es eine 01 1066, diese erhielt jedoch eine \u00d6lhauptfeuerung und damit logischerweise eine 012er Nummer. Heute geh\u00f6rt die 01 1066 zum Fuhrpark der Ulmer Eisenbahnfreunde und wird vor Sonderz\u00fcgen eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>Das Modell:<\/strong><br \/>\nDie 011 066-8 (Artikelnummer 7170) von Fleischmann ist quasi ein &#8222;Dauerbrenner&#8220; im Programm. Das Modell wurde urspr\u00fcnglich 1977 in den Katalog aufgenommen und seitdem nur hier und da \u00fcberarbeitet. Die Exemplare der ersten Jahre erkennt man an der anderen Nummer, diese trugen n\u00e4mlich die 011 066-6, also eine fehlerhafte Pr\u00fcfziffer. Ab 1982 wurden die 7170er dann mit der korrekten Pr\u00fcfziffer -8 ausgeliefert. Eine weitere \u00c4nderung sind die br\u00fcnierten R\u00e4der, die es ab 1996 gab. 1997 wurde dann die Beschriftung auf eine andere Loknummer ge\u00e4ndert. Mein Exemplar m\u00fcsste demnach recht eindeutig auf 1996 datierbar sein. Die Detaillierung der Lok ist &#8211; gemessen an ihrer Produktionsdauer &#8211; gut. Einzig der Lok-Tender-Abstand ist etwas gro\u00df, vor allem wenn man bedenkt wie gering dieser z.B. bei 7123, also der BR 23 aus dem Hause Fleischmann ist. Warum hat man diesen Punkt niemand \u00fcberarbeitet? Der Antrieb der Lok liegt im Tender, wie bei Fleischmann \u00fcblich. Er ist noch etwas lauter, als z.B. bei den moderneren 50ern von GFN, aber sonst problemlos und gut zu dosieren. Dennoch liegt der 01 eher das flotte Tempo, als das sanfte Anfahren, zumindest bei meinem Exemplar. Selbst mit Hei\u00dfwolf habe ich es bisher noch nicht hinbekommen sie wirklich richtig &#8222;kriechen&#8220; zu lassen. Aber da sie ja auch keine Rangierlok ist, kann man dar\u00fcber hinweg sehen. Was die Stromabnahme angeht bin ich zufrieden mit der Lok, \u00fcber ihre Zugkraft kann ich auf Grund zu geringen Platzes (und damit zu geringer Zugl\u00e4ngen) nicht viel sagen. Die verschiedenen Modell-Stufen der 7170 haben jedoch auch unterschiedlich viele Haftreifen, hier sollte man als Interessierter also einen Blick drauf werden. Insgesamt ist die 01 aus dem Hause Fleischmann aber ein empfehlenswertes und &#8211; gebraucht &#8211; auch nicht allzu teures St\u00fcck, was als DIE EINHEITSLOK \u00fcberhaupt auch nicht auf der Anlage fehlen darf. Nat\u00fcrlich ist es auf Grund der ungl\u00fccklichen Nummerierung nichts f\u00fcr Vorbild-&#8222;Fanatiker&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.spurweite-n.de\">http:\/\/www.spurweite-n.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DRG-Baureihe_01\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DRG-Baureihe_01<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DRB-Baureihe_01.10\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DRB-Baureihe_01.10<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbild: Die Baureihe 01.10 stellt eine Weiterentwicklung der Baureihe 01 dar. Diese war die erste Einheitslokomotive. Die 01 wurde ab 1925 \u00fcber 200 Mal f\u00fcr den schnellen Reisezugdienst gebaut. Ihre H\u00f6chstgeschwindigkeit lag bei 120, sp\u00e4ter sogar 130km\/h. In den 1930er Jahren wurden jedoch noch schnellere und st\u00e4rkere Lokomotiven ben\u00f6tigt, weshalb \u00fcberarbeitete 01er bestellt wurden. 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