{"id":243,"date":"2007-12-29T02:46:17","date_gmt":"2007-12-29T00:46:17","guid":{"rendered":"http:\/\/thomas.is-ac.de\/blog\/?p=243"},"modified":"2010-06-22T05:42:54","modified_gmt":"2010-06-22T04:42:54","slug":"ati-hd3850-unter-linux","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/familie-gerding.net\/?p=243","title":{"rendered":"ATI HD3850 unter Linux"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits angenommen, gestaltet sich die Nutzung der Karte unter Linux als weniger einfach, als bei der Geforce vorher. Das war ja auch damals einer der Hauptgr\u00fcnde um von der Radeon 9600 auf eine GF6800XT umzusteigen. Naja, aber man ist ja irgendwie auch immer etwas lernresistent (oder glaubt halt an das &#8222;Gute&#8220;) und landet dann eben doch wieder beim ATI\/Linux Problem \ud83d\ude1b<br \/>\nMein erster Start lieferte nat\u00fcrlich eine X-Server Fehlermeldung und die gute alte Konsole. Also habe ich erstmal den &#8222;radeon&#8220; Treiber versucht und als dieser nicht funktionierte, probierte ich es noch mit &#8222;vesa&#8220;. Das f\u00fchrte aber auch zu keinem Erfolg. Mein, laut APT-Quellen, aktuelles <a href=\"http:\/\/www.albertomilone.com\/nvidia_scripts1.html\" target=\"_blank\" alt=\"Envy Homepage\">Envy<\/a> (und dieses Tool kann ich grunds\u00e4tzlich jedem ans Herz legen) entpuppte sich als deutlich veraltet (0.9.4 vs. 0.9.9) und verweigerte seinen Dienst mit der nagelneuen Radeon.<br \/>\nDas Update von Envy auf 0.9.9-ubuntu4 f\u00fchrte zumindest schonmal dazu, dass ich ein Bild erhielt. Allerdings lie\u00df sich das gute St\u00fcck weder per Catalyst Control Center noch per VIM zu einer anderen Aufl\u00f6sung als 1024&#215;768 bei einem virtuellen Desktop von 4096&#215;4096 bewegen. Ein eher suboptimaler Zustand.<br \/>\nDer n\u00e4chste Anlauf war der direkte Weg&#8230; Catalyst 7.12 for Linux von der <a href=\"http:\/\/ati.amd.com\" target=\"_blank\" alt=\"ATI Homepage\">ATI Homepage<\/a> heruntergeladen und die &#8222;Direktinstallation&#8220; gew\u00e4hlt. Alles lief ohne Fehlermeldung durch und am Ende gab es noch einen kleinen Tipp: Falls der Kram nicht ordentlich klappen sollte, solle man doch &#8218;aticonfig &#8211;initial -f&#8216; aufrufen. Dies w\u00fcrde alle Screen-Einstellungen entfernen und eine neue Xorg.config schreiben.<br \/>\nDa nach der Installation das Problem erstmal weiter bestand, habe ich dann den entsprechenden Befehl ausgef\u00fchrt. Der Restart des X-Servers f\u00fchrte aber zu nichts anderem als&#8230; einem Absturz. Doch oh Wunder: Nach dem Reboot erstrahlte mein Desktop ohne weiteres Eingreifen in 1920&#215;1200! Leider konnte ich so nat\u00fcrlich nicht mehr nachvollziehen, ob der aticonfig-Aufruf nicht auch bei der Envy Installation geholfen h\u00e4tte. Aber immerhin funktioniert die Anzeige und das war erstmal das Wichtigste.<br \/>\nDer Desktop l\u00e4uft nun auch auf Anhieb mit Compiz, auch wenn es weniger &#8222;fluffig&#8220; wirkt, als vorher bei NVidia. Ein Problem tauchte dann beim mplayer auf. Das Video (per xv Driver abgespielt) flackerte \u00fcber den Bildschirm. Der einzige Output-Driver, der funktionierte war &#8222;ggi&#8220; (mplayer -vo ggi <dateiname>). Hier werde ich nochmal \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen, ob die Deaktivierung der Desktop-Effekte eine Verbesserung bringt.<\/p>\n<p>fglrxinfo zeigt \u00fcbrigens folgende Ausgabe:<br \/>\n<code><br \/>\ndisplay: :0.0  screen: 0<br \/>\nOpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.<br \/>\nOpenGL renderer string: ATI Radeon HD 3850<br \/>\nOpenGL version string: 2.1.7170 Release<br \/>\n<\/code><\/p>\n<p>Das Catalyst Control Center gibt folgende Informationen aus:<br \/>\n<code><br \/>\nDriver Version: 8.44.3<br \/>\nCatalyst Control Center Version: 1.7<br \/>\n<\/code><\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong> Es ist tats\u00e4chlich so, dass das Abschalten der Effekte (Compiz&#038;Co) dazu f\u00fchrt, dass der xv-Driver des mplayer wieder macht was er soll. Also bleiben die Effekte von nun an ausgeschaltet. Im Gegensatz zu einer korrekten (und vor allem vollbildf\u00e4higen) Videodarstellung sind diese dann doch eher unwichtig. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter (mit Sicherheit erst sehr viel sp\u00e4ter) wird das dann sicherlich auch mal laufen&#8230; so lange kann ich warten \ud83d\ude09<\/dateiname><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits angenommen, gestaltet sich die Nutzung der Karte unter Linux als weniger einfach, als bei der Geforce vorher. Das war ja auch damals einer der Hauptgr\u00fcnde um von der Radeon 9600 auf eine GF6800XT umzusteigen. 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